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Art Deco Gold Armband im Style Chinois, Johannes Eckert, Dresden um 1920

2.500,00

585 Gelbgold

Größe 18 cm lang, 0,9 cm breit

Gewicht 16,27 g

Gestempelt 585, Meisterzeichen Johannes Eckert, Dresden

Art Deco Gold Armband im Style Chinois, Johannes Eckert, Dresden um 1920

Dekoratives Armband aus rechteckigen, glatt polierten und filigran im Style Chinois durchbrochenen Gliedern. Kastenschloss mit zwei Sicherheitsachten.

 

  • 585 Gelbgold
  • Größe 18 cm lang, 0,9 cm breit
  • Gewicht 16,27 g
  • Gestempelt 585, Meisterzeichen Johannes Eckert, Dresden
  • Zustand sehr gut, nur minimale Tragespuren
  • mit Zertifikat
  • aus Privatsammlung
  • Lieferung in Original Kasten

 

Museale signierte Goldschmiedearbeit des  Dresdener Goldschmiedemeisters Johannes Eckert (1885-1962).  Eckert entstammte einer berühmten Dresdner Goldschmiedefamilie, sowohl sein Vater Paul Eckert als auch sein Großvater Emil Eckert waren Hofgoldschmiede. Emil Eckert betreute auch die Dresdner Hofsilberkammer.
Johannes Eckerts trat als junger Mann in das Familiengeschäft ein. Er führte zahlreiche öffentliche Aufträge aus, die ihn auch national bekannt machten. So fertigte er zum Beispiel die Amtsketten für die Handelshochschule Leipzig und die Technische Universität Dresden sowie das Goldene Buch der Stadt Meißen.
Seine Entwürfe zeigen ein Höchstmaß an Vollkommenheit und Vielseitigkeit. Strenge großzügige Formen stehen sehr grazilen gegenüber.
Im Frühjahr 2012 widmeten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Johannes Eckert eine Sonderausstellung in Schloss Pillnitz.
“Bei seinen Arbeiten griff Eckert oft auf Ornamente der Renaissance und des Barocks zurück, ließ sich aber auch von modernen Formen, wie jenen des Art Déco, beeinflussen.” Vgl. Sonderausstellung  Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum Schloss Pillnitz “Zwischen Rezeption und Moderne – Schmuckarbeiten des Goldschmiedes Johannes Eckert”
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwachte in Mitteleuropa das Interesse an Asiatischer Kunst und beeinflusste Künstler aller Sparten. So verwendeten die Juweliere für ihre Entwürfe gerne typisch asiatische Schmucksteine wie Jade und Koralle und arbeiteten mit Lack oder Emaille. Für das Design adaptierten sie Drachen, Pagoden und andere typisch chinesische Elemente, die sie mehr oder weniger frei interpretierten.
Das hier angebotene Armband erinnert mit seinem filigranen linearen Elementen an die Holzschnitzarbeiten chinesischer Pagoden.