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Klassizistische Silber Zuckerdose, Jean Godet Berlin um 1790

1.750,00

12 Lot / 750 Silber

Größe 12.5 x 7,5 cm, 8 cm hoch

Gewicht 470 g

Klassizistische Silber Zuckerdose, Jean Godet Berlin um 1790

Klassizistische Zuckerdose auf durchbrochenen Volutenfüßen, gerader Korpus mit Schlüsselloch flankiert von zwei Rosetten, leicht aufgewölbter Deckel mit rückseitig verdeckt gearbeitetem Scharnier und Daumenrist. Mit Kastenschloss mit Schlüssel. Gestempelt auf der Bodenunterseite mit der Stadtmarke, der Meistermarke und mit Tremolierstich.

 

  • 12 Lot / 750 Silber
  • Größe 12.5 x 7,5 cm, 8 cm hoch
  • Gewicht 470 g
  • gestempelt mit Beschauzeichen Berliner Bär mit G 1788/1802 Zeichenmeister F.J. Stolz, Berliner Steuerstempel 1809 und Meistermarke Jean Godet 1732-96, (Scheffler 11, 30a, 174, 978) Tremolierstich
  • Zustand gut, nur geringe Gebrauchsspuren. Eine leichte Druckstelle auf dem Deckel, ein Fuß mit Riss, aber stabil.
  • mit Zertifikat

 

Zucker ist süß und war im 18. und 19. Jahrhundert so kostbar, dass er verschlossen aufbewahrt werden musste. Dazu fertigten die Silberschmiede im Empire und Biedermeier verschließbare, aufwändig gestaltete Deckeldosen, in denen die süße Kostbarkeit dekorativ und vor “Naschkatzen” sicher verwahrt werden konnte.

Die hier vorliegende Dose zeigt sehr schön die klaren Linien des Klassizismus. Ihre Form erinnert an eine kleine, elegante Empire Kommode.

Jean Godet wurde als Sohn Schweizer Eltern 1732 in Berlin geboren. Er etabliert sich 1761 und wird um 1764 Amtsmeister. Jean Godet verstirbt im Juli 1796.

Lit.: Scheffler, W., Berliner Goldschmiede, Berlin 1968, Nr. 11, 30a, 174, Meistermarke 978,  S. 189f.